Die 5000,- € Verlust beim Hochschulball sind ja im Vergleich zu dem, was andernorts passiert, harmlos. Dennoch unangenehm, denn es ist ja nicht unser Geld.

Dass wir jetzt darüber abgestimmt haben, ob die VV für die Miesen aufkommt, war natürlich zwecklos: In jedem Fall haftet die Studierendenschaft für die Aktionen ihrer Unterkomitees, daran können wir nicht rütteln, genauso wie die Hochschule für die VV selbst haftet.

Umso mehr sollte sich das Ballkomitee jetzt um Schadensbegrenzung bemühen — wozu haben wir eine Versicherung abgeschlossen, die nicht zahlt? Woher kommen die Preiserhöhungen nach Vertragsschluss? Und konnte man Karten wirklich stornieren, obwohl die Bestellungen angeblich verbindlich waren?

Wenn die Hochschule nicht für die Kosten aufkommen will, kann sie uns nicht gleichzeitig davon abhalten, bei den Vertragspartnern ordentlich auf den Putz zu hauen. Das Komitee ist weiterhin gefragt. (Leute, die sich wählen ließen und ihren Pflichten nicht nachgekommen sind, hatten wir ja schon.)