Letztens hätte ich schon fast wieder kehrt gemacht, noch bevor ich die Bibliothek überhaupt durch das „Wheel of Fortune“ betreten wollte, weil ich dachte, da wäre ein Bombenspürhund in den Bücherregalen unterwegs (dieser entpuppte sich als Haustier einer Bib-Mitarbeiterin mit orangefarbenen Regencape).

Heute dann beschloß so ein tick-tack-pickendes Jura-Huhn neben mir ihr Nest aufzumachen – auf der Stange in der Coffee Lounge war wohl schon alles besetzt. Wie eine Wilde hackte sie auf ihrem Laptop rum, wunder was sie da wohl machte. Mehr als StudiVz und ein paar Nachrichten kamen nicht bei rum. Müssen wir manche Leute erst darüber aufklären, dass die Bib kein Zufluchtsort für Nestflüchtige, flügge Gewordene und Leute ohne zu Hause oder soziales Leben ist?

C.D.

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