Dezember 2007


Trotz Winterschlafs eine Meldung aus dem elbeblawg:

Morgen verabschiedet die Hamburgische Bürgerschaft einen Antrag der GAL-Fraktion, wonach der “Freischuss” wegen der veränderten Modalitäten der universitären Schwerpunktbereichsprüfung ab sofort nach dem 9. Semester (und nicht wie bisher nach dem 8. Semester) möglich ist. Die Neuregelung soll bereits im Januar in Kraft treten.

Na toll. Das Abendblatt schreibt:

Die Einführung der universitären Schwerpunktbereichsprüfung hatte es den Studenten praktisch unmöglich gemacht, schon nach acht Semestern das Staatsexamen abzulegen.

Aha.

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Nach 35 Artikeln von fünf verschiedenen Autoren in den ersten fünf spannenden Wochen geht buc.blog erst einmal in die wohlverdiente Winterpause. Die Redaktion muss ihre Kreativität nun leider dafür aufbringen, ihre Schönfelder zu präparieren Schemata auswendig zu lernen. Im neuen Trimester geht es natürlich pünktlich wieder los – wir würden uns freuen, den geneigten Leser hier wieder begrüßen zu können.

Frohe Weihnachten!

buc.blog wünscht Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Trierer Weinversteigerung

Was tun bei einer Wohnungsdurchsuchung?

Viele von uns haben sicher die Bücher von Bastian Sick gelesen. Wir wissen, dass es nicht Sinn machen, sondern Sinn haben heißt und wir zucken immer wieder zusammen, wenn Kommilitonen, Profs und Wissmits mit dieser Floskel um sich werfen. Wir finden es doof, dass die BLS einen Facility Manager hat, der nicht zumindest auch Hausmeister heißt. Wir vermeiden die falsche Verwendung des Apostroph’s. Und wir wissen, dass man keine Deppen leer Zeichen setzen darf, sondern dass das auch Durchkopplung genannte Bindestriche-Setzen richtig ist.

Kurz: Viele von uns sind Liebhaber der deutschen Sprache und ihrer richtigen Verwendung. Das ist unter Juristen ganz normal, wir beschäftigen uns ja den ganzen Tag mit ihr.

Auf der anderen Seite wirft man uns Juristen aber vor, die deutsche Sprache gerade besonders zu verunstalten. Juristendeutsch ist ein Allgemeinplatz. Natürlich weist buc.blog diese Anschuldigung weit von sich: In juristischen Texten kommt es nun mal auf eine besonders präzise Ausdrucksweise an, und komplizierte Sachverhalte lassen sich mitunter nicht in völlig allgemeinverständlichen Sätzen ausdrücken.

Zugegeben, in unserem Fach gibt es eine weite Verbreitung der Unart des Schreibens im Nominalstil. Ja, wir benutzen, und das nicht gerade selten und ohne es selbst zu merken lange, ausschweifende Sätze mit vielen Kommata da, wo man auch mal einen Punkt, der den Satz aufteilte, setzen könnte. Und leider, leider war es ein Jurist, der sich das Wort Rindfleischettikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz ausgedacht hat.

All das wäre einen Artikel in diesem Blog (Netztagebuch?) sicherlich einen Artikel wert. Hier wollen wir uns jedoch einfach einmal drei sprachliche Murkser herauspicken und sie untersuchen. (mehr …)

[…] die Stanford Law School hat Kontakt zu uns aufgenommen und bei einem Besuch festgestellt, dass wir ein hervorragender Partner wären […]

Hört, hört! Nur ein Nebensatz, aber der spannendste Teil des gesamten BLS-Newsletters…

Die Stereoanlage der Coffeelounge wurde gestohlen, der Dieb brach sogar ein Schloss auf.

Ich schäme mich für meine Kommilitonen.

Stroh

 

Warum liegt hier Stroh rum?

C.D.

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