Da wir gerade von Studenten mit journalistischen Ambitionen sprachen: Anfang April kam die vierte Ausgabe das Bucerius Law Journals heraus (www.law-journal.de).

Was das ist? Studenten und Doktoranden geben eine eigene juristische Zeitschrift heraus. Die Idee ist nicht neu, aber trotzdem ziemlich cool.

Das Bucerius Law Journal erscheint dreimal jährlich als Online-Publikation wird momentan von etwa 20 Leuten unter den Auspizien eines Beirats aus Professoren herausgegeben. Mitschreiben kann jeder gute Autor – zum Beispiel über sein Seminar- oder Promotionsthema. Neben einem Gastbeitrag zum Kreditsicherungsrecht in Russland geht es in dieser Ausgabe unter anderem um das so genannte „Whistleblowing„.

Besonders stolz sind die Herausgeber auf eine Besonderheit: Jede Ausgabe enthält als besonderes „Schmankerl“ den Abdruck eines wissenschaftlichen Streitgesprächs, dieses Mal geht es um den Sinn und Zweck des Handelsrechts (buc.blog berichtete):

Die Schwarzwaldklinik oder eine Dialysepraxis – wenn sie groß genug ist, ist sie bilanzierungspflichtig.
(Karsten Schmidt, S. 43)

Die aktuelle Ausgabe steht hier zum kostenlosen Download, einen Ausdruck kann man in der BLS-Bibliothek (oder zum Beispiel auch der des BGH) in die Hände nehmen.

Im nächsten Streitgespräch, das schon am 26. Mai stattfindet, soll es unter Beteiligung der Herren Basedow, Gersdorf und Fehling um die Bahnprivatisierung gehen.

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