Nein, ich muss zugeben, nicht gerade ein Topografie-Ass zu sein. Aber das fiel mir dann doch auf:

Der Grafiker, der die Bürostandorte für die Werbebroschüre des Lovells-Referendarprogramms übersichtlich auf einer Karte darstellen sollte, war seiner Aufgabe offensichtlich noch weniger gewachsen als ich es wäre. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und nachgemessen. Das Ergebnis ist beeindruckend:

Frankfurt liegt gut und gern 150 Kilometer zu weit nördlich, auch München und Düsseldorf sind ähnlich deplatziert — offenbar liegt aber kein Verschiebefehler vor, da München ein ganzes Stück nach Westen gerutscht ist. Einzig Hamburg ist unter Umständen noch als „richtig“ zu werten.

Eine kritische Analyse des Problems führt zu keinem brauchbaren Ergebnis. Die Abweichungen sind sogar noch krasser als bei den Billigfluglinien (Wer schon mal mit Ryanair nach „Frankfurt“ geflogen ist, weiß, wovon ich spreche).

Online sieht es besser aus — hier ist einzig die Hansestadt verschoben (auf die Elbmündung unter dem „G“ achten).

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