Das Symposium zu Karsten Schmidts siebzigstem Geburtstag war sehr, sehr schön.

Zuallererst muss ich bemerken, dass ich nie gedacht hätte, dass eine solche Veranstaltung so überaus lustig sein kann. Es war wirklich sehr interessant und abwechslungsreich und wir hatten eine Menge zu lachen. Beispielsweise gab es die Rezension von Schmidts Dissertation zu hören: ein Veriss, wie er im Buche steht. Außerdem erfuhren wir, dass Schmidt manchmal Probleme hat, einen Kassettenrekorder zu bedienen und bei Wegbeschreibungen so gründlich vorgeht, dass man die Zeit auch damit verbringen kann, den Weg auf eigene Faust zu finden. Die Musik war sehr, sehr gut, das Essen auch.

Die Festschrift hat über 1700 Seiten und das Inhaltsverzeichnis ist ein who is who der deutschen Zivilrechtswissenschaft mit über 100 Namen. Das Geschenk der Fakultät, eine Ringvorlesung mit sieben Veranstaltungen, die von jeweils zwei Professoren gemeinsam bestritten werden, hört sich auch sehr interessant an.

Der Jubilar bedankte sich artig, wenn auch nicht gerade voll hanseatischer Bescheidenheit. Natürlich darf hier nicht verpasst werden, auch von Seiten des buc.blog noch einmal nachträglich zu gratulieren.

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