So, jetzt mal wieder was inhaltliches:

Die FAZ berichtet in ihrer Lokalausgabe („Rhein-Main-Zeitung“) vom 25.2., dass die European Business School (ebs) mit Fördermitteln des Landes Hessen und der Stadt Wiesbaden noch in diesem Herbst eine zweite Fakultät gründen will: Ab 2011 sollen dann bis zu 800 Studenten (!) in den neuen rechtswissenschaftlichen Studiengang aufgenommen werden (Wirtschaftsrecht kann man an der ebs schon seit 2003 studieren). Damit soll der Standort Wiesbaden ausgebaut werden, an dem die Hochschule schon seit 2005 außerhalb des Hauptcampus in Oestrich-Winkel ihren Sitz hat.

Andere Quellen konnte ich noch nicht finden, der Zeitungsartikel erwähnt auch noch keine institutionellen und privaten Förderer; das ganze wird also ein teurer Spaß. Die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) macht sich schon gegen die Gründung in Wiesbaden, wo es bisher nur eine Fachhochschule gibt, stark: Hier werde einer verfassungsrechtlich nicht gewollten Sondierung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern Vorschub geleistet.

Interessant dazu: Die Hanseuniversität Rostock (buc.blog berichtete) wird zum 31. März geschlossen. Grund ist der Mangel an Studenten (drei) und privaten Förderern.

Von den rechtswissenschaftlichen Plänen der Zeppelin University (idem) gibt es dagegen nichts neues.

UPDATE: Hier steht’s auch im Hochschul-Rundschreiben.

UPDATE II: Das Land Hessen hat eine Absichtserklärung unterschrieben.

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