In die steuerliche Absetzbarkeit von Studiengebühren kommt Bewegung: Momentan wartet man auf die Entscheidung des BFH in einem niedersächsischen Musterverfahren (Meldung auf beck-aktuell)

Ein steuerrechtlich versierter Kommilitone sagte mir, er gehe davon aus, dass der BFH nach Art. 100 GG vorlegen werde: „Es handelt sich im vorliegenden Fall zwar um einen Kläger, der bereits eine Berufsausbildung gemacht hat und für den daher das Studium eine zweite Ausbildung i.w.S. war. In diesen Fällen ist die Einschränkung des § 12 Nr. 5 EStG noch prekärer. Nichtsdestotrotz könnte sich der BFH ja umfassend zu der Regelung äußern— soweit entscheidungserheblich. Die Frage an den BFH ist die nach dem Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot, das (objektive) steuerliche Nettoprinzip und den Gleichheitssatz.“

Bis dahin bleibt nur die Möglichkeit, wie bisher vorsorglich beim Finanzamt Einspruch einzulegen.

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