Wenn man anfängt eine Arbeit zu schreiben, heißt es zwei Dinge zu tun:

  1. Bücher zu finden und in eine Liste einzufügen
  2. Eine Gliederung zu entwerfen und erste Gedanken darin einzufügen (immer gleich mit entsprechender Fußnote!)

Citavi (buc.blog berichtete) kann das offenbar beides, ich habe mich bisher nur mit ersterem vertraut gemacht. Wenn man also ein Buch gefunden hat und gleich erst einmal erfassen will, klickt man auf „Neu“. Es erscheint das Fenster „Dokumententypen“.

Für unsere Zwecke gibt es folgende:

  • „normale Bücher“ (Lehrbücher, Dissertationen, etc.) sind „Monografien“.
  • „Festschriftenaufsätze“ erfasst man über „Sammelwerk“.
  • Zeitschriftenaufsätze
  • Normen (insbesondere EG-Richtlininen)
  • Kommentarbeiträge
  • Gesetzesbegründungen u.ä.

Dann gibt man oben rechts die ISBN ein und voilà! alle Felder füllen sich von selbst.

Unter „Recherchieren“ kann man die zu durchsuchenden Bibliotheken auswählen (BLS, Stabi, etc.)

Unter „Zitation“ muss man die eigene Zitierweise zusammenbasteln. Man kann auch einfach unter „Rechtswissenschaften“ den Stil „Byrd/Lehmann“ auswählen – das ist das Standardwerk, das von JuS und NJW empfohlen wird.

Unter „Projektübergreifende Optionen“ wählt man ebenfalls die passenden Bibs aus.

Wer wie ich gerne Kurzzitate à la „Looschelders AT, Rn. 74f.“ verwendet, kann von mir einen entsprechenden Zitationsstil per Mail bekommen, den die netten Schweizer von Swiss Academic Software mir mal eben maßgeschneidert haben. Dafür an dieser Stelle schonmal ein herzliches Merci vielmals!

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