Manche Kommilitonen, vom Chronotyp her wohl Eulen, kennen bereits den Kniff: Wenn die Schwerkraft mal wieder im abnormen Maße ihre Augenlider herabzwingt, retten sie sich mit Hypnos‘ warmen Atem im Nacken in den semi-bequemen Sessel, der sich direkt links neben der Treppe auf der ersten Ebene der Bibliothek befindet.

Für alle anderen und insbesondere auch solche, die schon ein Rückenleiden ihr eigen nennen, entstehen jedoch unerträgliche Schlafbarkeitslücken. (Die Lösung nach dem Klick!)

Denn was die Law School trotz Mikrowelle, Duschen und Kühlschrank noch von einer trauten Heimatstätte unterscheidet ist doch in Wirklichkeit ein Schlafzimmer. Ich rege an: Das Deutsche-Post-Dormitory! Ausgestattet mit ergonomischen Schlafsesseln und entspannendem künstlichen Sternenhimmel könnten hier sowohl gesundheitsbewusste Powernapper als auch im Hamburger Nachtleben Gestrandete eine Zuflucht finden. Böse Zungen werden behaupten, dass vielleicht sogar einschlägige Erfahrungen ehemaliger Postbeamter genutzt werden könnten, die quasi als Gemütlichkeits-Experten bei der stilgerechten Einrichtung behilflich wären.

Wo noch Platz ist, wie mit Schnarchenden zu verfahren wäre, all das: Noch unbestelles Feld.
Hier ist der werte Leser selbst aufgerufen zu kommentieren! ;-)

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