Juni 2010


Nicht nur Fußball wird in der BLS mit großem Ernst beim internen „Public Viewing“ verfolgt und kommentiert, nein, auch die Wahl des Bundespräsidenten zieht ähnliches Interesse auf sich.

Der zweite Wahlgang

Was einem im Vergleich zum Fußball auffällt, sind die völlig fehlenden Deutschlandfahnen. Eigentlich hat zurzeit ja fast jeder eine zu Hause (wie man beim Fußball ja sehen konnte). Keine Patrioten anwesend? Andererseits kommt so auch keiner (dem Himmel sei Dank) auf die Idee, Schlaaaaand zu rufen …

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So sieht es aus, wenn ein Kommilitone seinen soeben geschlossenen Vertrag mit einem großen Energieversorger für die Zukunft kündigt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte meinen Stromliefervertrag mit Ihnen zum 01.07.2011 kündigen und bitte Sie um eine schriftliche Bestätigung dieser Kündigung. Ich fordere Sie auf, von Werbe- und Beibehaltungsangeboten abzusehen.
Zudem untersage ich Ihnen hiermit jegliche Nutzung meiner Daten über den Zeitpunkt der Beendigung der Vertragsausführung hinaus und bitte Sie, mein Kundenkonto vollständig inklusive aller persönlichen und personenbezogenen Daten zu diesem Zeitpunkt, spätestens aber zum 31.12.2011, zu löschen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre

Inge Renz

Kein Wunder, dass wir Jurastudenten bei Wirtschaftsunternehmen nicht besonders beliebt sind. Und gegenüber Vermietern immer behaupten, wir seien Mediziner.

Beim heutigen Fördererkonzert von Chor, Orchester und Jazzband kann man von der Empore des Moot Courts aus zuhören. Da es also nur halböffentlich ist, gibt es an dieser Stelle keine „richtige“ Ankündigung mit Programm und so weiter. Dennoch wird es sicher sehr hörenswert, insbesondere, da das Orchester unter neuer Leitung einen völlig neuen musikalischen Schwerpunkt legt. Los geht es um 19.00 Uhr.

Unter Bloggern gibt es ja ein Sprichwort, das besagt, die beste Garantie für viele Kommentare zu einem Beitrag sei ein Rechtschreibfehler in der Überschrift. Nun, ich behaupte mal, die sprachgewandte Leserschaft dieses Blogs findet falsche Übersetzungen noch besser. Daher, in Anlehnung an letztes Mal:

Morgen finden von 8.30-14.30 Uhr im Heinz-Nixdorf-Hörsaal die Probevorlesungen der zweiten Kandidatengruppe für die Juniorprofessur im Strafrecht statt – bitte kommt alle!

Les CM-présentation du second groupe de candidats pour le professorat ‚junior‘ en droit pénal auront lieu demain de 8.30 à 14.30 h en salle Heinz Nixdorf – venez nombreux s.v.p!

The second group of candidates for the ‚junior‘ chair in criminal law will hold their audition lectures in Heinz Nixdorf lecture hall tomorrow between 8.30 and 2.30 – be there!

Le lezioni di presentazione del secondo gruppi di candidati per il posto del professorato ‚junior‘ in diritto penale avranno luogo domani dalle 8.30 alle 14.30 nell’aula Heinz Nixdorf – venite tutti!

Αύριο από τις 8:30 π.μ εώς τις 2:30 μ.μ. θα πραγματοποιηθούν στο αμφιθέατρο Heinz-Nixdorf οι δοκιμαστικές διαλέξεις της δεύτερης ομάδας των υποψηφίων για τη θέση του ‚junior‘ καθηγητή στο ποινικό δίκαιο – να είστε όλοι εκεί!

Die Rühreipreise in der Café-Lounge kennen seit Jahren nur eine Richtung – nach oben. Was manche ignoranten Studenten bisher mit der Gewinnsucht des Studierendenwerks zu erklären versuchten, scheint doch tieferliegende Ursachen zu haben: Die Eier werden knapp. Buc.blog berichtet exklusiv über die verzweifelten Versuche des Studierendenwerks, jedem Studenten sein Rührei zur Verfügung zu stellen.

Die Hauptrolle in diesem Drama spielt eine Ente (ob es wohl Ebelin ist?).

La Diva

Als Ente erfüllt sie eine wichtige Voraussetzung für den Beschaffungsplan – sie kann Eier legen.

Die Objekte der Begierde

Nun wird das ganze etwas komplexer, denn eine Ente hängt an ihren Eiern (wie im ersten Bild zu sehen sitzt sie geradezu auf ihnen). Rohe Eier mit Ente als Coiffe ist aber unter den Studenten weniger beliebt, es sollte schon Rührei sein. Also gilt es, Ente und Ei zu trennen. Nachdem der Schönfelder hierzu denkbar ungeeignet ist – er würde wohl eher zu einer Vermischung von Ei und Ente führen – und ein Sartorius eigentlich das gleiche in rot ist, kamen wir Juristen nicht weiter. Externe Hilfe war angezeigt, ein Wasservogelexperte von der Außenalster tritt auf den Plan (Was der ARD der Netzer ist, ist uns der Schwanenvater).

Mit List und Tücke konnte dieser die Ente überzeugen, von ihren Eiern zu lassen und sich an einen etwas dunkleren Aufenthaltsort mit Holzdeckel zu begeben (die Hochschule widerspricht ausdrücklich allen Darstellungen in denen behauptet wird, der Ente oder den Eiern wäre hierbei physisch oder psychisch Gewalt zugefügt worden).

Der Günter Netzer der Wasservogel-Ei-Trennung

Nun war der Weg für das Studierendenwerk frei – das Frühstück für alle eiliebenden Studenten war gesichert!

Rührei - noch nicht gerührt

(Bei der Produktion dieses Beitrags sind keine Eier, Kita-Kinder oder Enten zu Schaden gekommen. Bitte probieren Sie das nicht mit der Ente in Ihrem Blumenkasten.)

RGBl. 1896, 195.

In Bayern ist das Staatsexamen ja vieeel schwerer als in Hamburg. Ein Grund dafür könnte sein, dass es da Themenklausuren gibt. So sieht das dann zum Beispiel aus (Termin I/2010!):

1. Aus welchem Anlass wurde das Schuldrechtsmodernisierungs-gesetz (SMG) erlassen und welche Ziele hat der Gesetzgeber mit dem SMG verfolgt?
2. Welche Bereiche sind auf welche Weise von den Änderungen durch das SMG betroffen?

Ganz schön abgefahrener Klausurtyp. Aber davon abgesehen mal nur zur Erinnerung: Die Schuldrechtsreform ist am 1.1.2002 in Kraft getreten, also vor achteinhalb Jahren. Das heißt, dass auch wirklich jeder Student in diesem Examenstermin ausschließlich neues Schuldrecht gelernt hat und sich in diesem so wohl fühlt wie ein Fisch im Wasser. Im Gegenteil zu den Leuten im bayerischen Justizprüfungsamt, die sich mit der Reform offenbar immer noch nicht so ganz abgefunden haben: Die Schuldrechtsmodernisierung sollte doch gerade einige alte Zöpfe abschneiden, mit denen man doch frisch ausgebildete Juristen nicht unbedingt belasten sollte, oder? Und der Rest kommt in die Kiste „historische Auslegung“.

Aufmerksame Leser dieses Blogs hätten aber in jedem Fall ohne Probleme etwas zu sagen gehabt.

(Via Juraexamen)

Wenn einem mitten in der Klausur die Tinte ausgeht, ist das ärgerlich (buc.blog berichtete). Viel ärgerlicher ist es jedoch, nach einem Unfall im Krankenhaus zu liegen und keine Bluttransfusion bekommen zu können.

© DRK

Deswegen sehen wir uns ja auch alle morgen zwischen 11.00 und 17.00 Uhr in Raum 0.03.

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