In zwei Wochen findet in Berlin der 68. Deutsche Juristentag statt und begeht sein 150. Jubiläum. Seit 1860 treffen sich die deutschen Juristen alle zwei Jahre (wer nachrechnet, wird merken, dass es kriegs- und diktaturbedingte Pausen gab), um über Probleme ihres eigenen Berufsstands, aber vor allem über allgemeine Rechtspolitik und Reformbedürfnisse zu sprechen.

Die besondere akademische Ehre, eines der Fachgutachten zu schreiben, kam dieses Jahr zwei unserer Professoren zuteil: Anne Röthel hat sich die Frage „Ist unser Erbrecht noch zeitgemäß?“ gestellt und Jörn Axel Kämmer hat zur „Zukunft der Freien Berufe“ geforscht. Zwei ehemalige Mitglieder der Fakultät wirken auch mit: Gregor Thüsing ist Vorsitzender der arbeitsrechtlichen ‚Abteilung‘ (das heißt da so) und Hans Kudlich hat das Gutachten zum strafrechtlichen Beschleunigungsgebot geschrieben. Und nicht zuletzt: Alumna und Staatsanwältin Katrin Henninger ist eine der sechs Schriftführer.

21.-24. September, Maritim Hotel und Grand Hotel Esplanade, Berlin.
Studenten zahlen 30 bis 60 Euro.
Kurzfassungen der Gutachten als NJW-Beilage (pdf, 1 MB)

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