Nachdem der Alumni-Verein sich mit einem der letzten VV-Beschlüsse nicht anfreunden konnte (buc.blog berichtete), hat er nun eine Idee aus einer vergangenen Vollversammlung aufgegriffen (die wiederum ursprünglich, so meine ich, vom RCDS stammt). Als Geschenk zum zehnten Jubiläum werden die Ehemaligen von jetzt an einigen nachweislich bedürftigen Bewerbern einen Zuschuss zur Bewerbungsgebühr (80 €) und vor allem zum erforderlichen Sprachzertifikat (z. B. TOEFL: 225 $) gewähren.

Einerseits ist es in der Sache äußerst lobenswert, dass auf diese Weise gesichert wird, dass weiterhin allen Abiturienten ohne Rücksicht auf den finanziellen Hintergrund eine Bewerbung (und gegebenenfalls ein Studium) bei uns möglich ist. Andererseits wird aber auch so manches Privatuni-Klischee durch die Tatsache widerlegt, dass 25% der Mitglieder des Alumni-Vereins hierfür insgesamt einen vierstelligen Betrag gespendet haben. Die Law School ist, trotz einiger gefährlicher Tendenzen, eben doch kein Ort, an dem Oberschichtenkinder unter sich sind (und bleiben wollen). Schön, dass sich der Alumni-Verein gerade für dieses Geschenk entschieden hat.

Nebenbei materialisiert sich hier ja vielleicht schon in Ansätzen die Wunschvorstellung der Geschäftsführung, in einigen Jahren ein aktives (und finanzkräftiges) Alumni-Netzwerk zu haben.

LZ

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