Am Freitag, den 4. Februar 2011 finden die Probevorlesungen („Vorsingen“) für den Juniorprofessor im Privatrecht statt, der das neue „Notarrechtliche Zentrum für Familienunternehmen“ leiten soll. Die Einrichtung wird finanziert durch die Hamburgische Notarkammer und die Deutsche Notarrechtliche Vereinigung. Die Stellenanzeige kann man hier lesen.

Wie beim letzten Mal möchte ich die Kandidaten kurz vorstellen:

13.15-14.00 Uhr: „Wertloser Formalismus? Zur Behandlung von Minderjährigenschutz und Vertretungsverboten der Eltern in der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs“
Dr. Alexander Krafka, Notar in Landsberg am Lech (Website). Studium in München, Diss im Registerrecht bei Canaris. Kommentiert im MüKo HGB, MüKo ZPO, Nomos Erbrecht und im AnwKomm Erbrecht. Lehrbuch und Handbuch zum Registerrecht. Prüfer in den Staatsexamina in Bayern, Lehrbeauftragter in Passau und Bremen. Kuselit-Treffer: 24, besonders im Notarrecht.

14.45-15.30 Uhr: „Der Einsatz von Gutscheinen – Einordnung in das bürgerliche Recht,
Leistungsstörungen und Gestaltungsmöglichkeiten“
Dr. Martin Zwickel
, Wissmit an der Uni Erlangen-Nürnberg (dort in der „Serviceeinheit Lehre und Studienberatung„) (Website). Studium in Erlangen-Nürnberg, Diss im deutsch-französischen Gerichtsverfassungsrecht. Gibt „Entscheidungen zur Examensvorbereitung“ heraus (PDF). Kuselit-Treffer: 6, besonders Klausuren und Urteilsbesprechungen.

Wie beim letzten Mal lohnt es sich zu kommen, da der neue Juniorprofessor nach seiner Einstellung auch jedes Trimester eine Vorlesung halten und eine Kleingruppe veranstalten wird. Die studentischen Vertreter in der Berufungskommission werden sich wieder maßgeblich am Votum der Zuhörer orientieren. Hoffen wir, dass die Vorträge mehr Relevanz für das Studium haben, als die Titel versprechen.

Danke an F.S.

Nachtrag: Die Zeiten haben sich etwas geändert. Und es gibt Kaffee und Kuchen in der Pause!

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