Februar 2011


  • Die LTO berichtet über das Bucerius Law Journal.
  • An der Uni bemüht sich der Fachschaftsrat darum, dass die ZBR mehr Lehrbücher anschafft.
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Vorgestern wurde aus unbekannten Gründen Fehlalarm in der Bibliothek ausgelöst, allgemeine Verwirrung und eine kalte Bib waren die Folge. Minuten danach: Eine Mail unseres Bibliothecarius, es sei ein Fehlalarm und keine Übung, die Techniker seien schon dran. Ein gelungenes Beispiel von Kommunikation.

An anderen Stellen funktioniert das nicht so gut. So wurden schon oft mehr Mails von der IT-Abteilung gefordert. Teilweise wurde der Forderung nachgekommen, vor kurzem erreichte uns eine Information. Ich persönlich fühle mich allerdings nicht immer up-to-date, auch an anderen Stellen. Schön wäre es auch, wenn zusätzlich zu den Campus News auch durch Mails informiert würde. Von denen bekommen wir zwar schon ziemlich viele, aber im Gegensatz zu anderen (Wohnungsangebot/-gesuch, Gegenstand XYZ verloren, Platz für XYZ zu vergeben und eine Sekunde später: Platz für XYZ leider schon vergeben) freue ich mich immer über Infos per Mail, und lese sie auch. Allerdings sind, soweit ich das beurteilen kann, die IT-Probleme auch zurückgegangen.

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Spam. (01/2008)

Morgen wird gewählt! Wer immer noch nicht weiß, wem er seine Stimme geben soll, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

Die PARTEI-Hochschulgruppe, die sich wegen der Versagung ihrer Finanzierung durch die Vollversammlung immer noch im, Zitat, „Untergrund“ befindet, hat keinen Beitrag eingesandt. Hier jedoch die Programmrede ihres Spitzenkandidaten vom 22. Januar 2011 im Schauspielhaus:

Die Statistiken hat der buc.blog schon einmal erwähnt:

560 Arbeitsplätze
90.000 Medieneinheiten in gedruckter und elektronischer Form
2.355 juristische Zeitschriftentitel

Campusweit lizenziert sind namhafte juristische Online-Datenbanken wie „Beck-Online“, „LexisNexis“, „Westlaw International“, „Juris“, „Makrolog“ und „HeinOnline“. Und ein mehrköpfiges Team ist auch am Start.

Aber das ist immer noch nicht genug?

Immer wieder dringen Beschwerden an meine Ohren. Wir sind uns alle einig, dass unsere Bib echt klasse ist, aber irgendwas gibt es immer auszusetzen. Mal ist es zu laut, dann fehlen die richtigen Bücher und ein andernmal stimmt das Klima nicht. Mit dem Klima habe ich selbst noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber das könnte auch daran liegen, dass ich den Hamburger Sommer noch nie miterlebt habe.

Auch das begrenzte  EVP-Arbeitsplatz-Angebot soll ja schon bald behoben werden.

Über die Bücher habe ich mich aber auch schon geärgert. Einmal ist es mir passiert, dass mir ein Buch während der Mittagspause vom Tischchen wegstibitzt worden ist. Das hat mich schon sehr gewurmt. Ich habe mir das Buch dann gekauft und bin in meinem Leid versunken – 40 min durch Boysen Mauke verschwendet – Wir haben doch sowieso schon so wenig Zeit!

Allen, die in schonmal in der gleichen Situation waren, kann ich folgendes wärmstens ans Herz legen:

Der Bibliothekarius: Martin Vorberg @ law-school.de oder auch die Online-Bestell-Funktion

Klingt einfach, ist auch so! Ich selber bin auch erst jetzt das erste Mal dazu gekommen. Ich glaube, er freut sich sehr, wenn ihn tagsüber mal jemand ganz oben in seinem zugegebenermaßen etwas entlegenen Office mal besuchen kommt. Man denkt halt an sowas eigentlich immer nur, wenns schon brennt und man das Buch jetzt gerade braucht – und dann sowas bestellen und so – das ist viel zu aufwändig. Aber ich möchte trotzdem mal dazu aufrufen, des Herrn Vorbergs Türe einzurennen. Büchervorschläge werden sofort wahrgenommen und in 2-3 Tagen steht das angeforderte Buch dann in der Bibliothek, bereit zur Nutzung. Selbst wenn man es selber vielleicht nicht mehr braucht, kann man sich immerhin damit trösten, einen guten Dienst getan zu haben, denn das Buch steht ja dann für den nächsten Jahrgang bereit, der sicher ähnliche Probleme haben wird und wer weiß besser was wir brauchen als wir selbst?

In diesem Sinne, ich habe es schon getan, nun bestellt auch ihr!

Abschließend möchte ich noch kurz eine erst ‚kürzlich‘ durchgeführte Veränderung in der Bibliothek ansprechen – Die Trennwände.

Nervige Platzunterteiler, die mich in meiner Freiheit berauben, in 3 Ordnern, 4 Lehrbüchern und 6 Gesetzen zu lesen oder großartige Teiler, die diese fiesen Doktoranden endlich behindert, 2 Plätze zu nutzen, obwohl ihnen nur einer zusteht?

Eine Initative verschiedener Stiftungen schenkt der Hamburger Universität eine Million Euro zur Verbesserung der Forschung. Prof. Michael Göring sagt dazu, er habe oft den Eindruck, die Hamburger wären auf  ihren Hafen stolz, aber nicht auf ihre Universität. Das Erste, was ich übrigens über die Hamburger und ihre Uni gehört habe, war in etwa: „Historisch herrscht in Hamburg die Mentalität, man könne Geld auch ohne Bildung machen, und entsprechend ist der Ruf der Universität.“ Mag also durchaus etwas dran sein, dass die Hamburger ihre Uni nicht entsprechend schätzen. Diese Einstellung zeichnet sich auch in der Geschichte der Universität Hamburg ab: Sie wurde peinlicherweise erst 1919 gegründet – und das, obwohl deutsche Universitäten im 19. Jahrhundert zu den Vorbildern in der Welt gehörten. Da haben sich Hamburgs Vorväter ordentlich Zeit gelassen.

Das alles ist schade, denn auf die Universität Hamburg kann man heutzutage durchaus stolz sein.

Schön finde ich, dass ein Teil des Geldes von der Zeit-Stiftung kommt – der Trägerin unserer Hochschule. Denn schließlich wurde unsere Hochschule nicht gegründet, um manche Dinge einfach „besser“ zu machen, als es die anderen rechtswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland tun. Vielmehr wollte man Impulse geben, die andere Hochschulen aufnehmen, um die juristische Ausbildung zu verbessern. Viele meiner Kollegen aus der Uni Hamburg sagen anerkennend, seit die Law School in der Stadt sei, habe sich viel an ihrer Fakultät verbessert. Dies zeigt ein weiteres mal die Art der freundlichen Konkurrenz, in der wir mit der UHH stehen – ein Wettbewerb, dessen Ziel nicht ein, sondern zwei Sieger ist.

Ein Beitrag von Matthias Schulz, RCDS-Landesvorsitzender
für den RCDS an der BLS

Liebe Kommilitonen,

Wer weiß schon, welche Kandidaten besser sind?
Niemand kennt die Kandidaten der Parteien wirklich genau und weiß, wozu sie nach der Wahl in einer neu zusammengesetzten Bürgerschaft oder Bezirksversammlung in der Lage sind.
Wer weiß schon, welches Programm im einzelnen Hamburg am meisten hilft?
Eine tiefere Elbe, kreative Köpfe, mehr Rechte für Ausländer, weniger Rechte für Ausländer?
Höhere Steuern, mehr Ausgaben, mehr von allem? Oder als Abwechslung mal weniger Staat?
Was ist gut für Hamburg, wer ist gut für Hamburg?

Niemand kann das wirklich sagen.
Ich kann es nicht und der RCDS kann es nicht. Unsere Einsicht und Möglichkeit zur Prognose in das, was nach der Wahl das Ergebnis von Koalitionsverhandlungen, Ausschuss- und Parlamentssitzungen sein wird, ist mindestens genauso begrenzt wie die der anderen politischen Hochschulgruppen.
Wen interessieren überhaupt die Wahlprogramme der Parteien? Wir alle wissen, wie die entstehen! In langweiligen, langwierigen Kommissionen, in denen Quote und Sitzfleisch mehr zählen als Intelligenz.
Man kann eigentlich nichts über die Wahl sagen.

Aber etwas kann man doch zur Wahl sagen:

Warum sind bloß auf lange Sicht CDU/CSU-regierte Bundesländer leistungsfähiger als SPD-regierte?
Warum stehen Baden-Württemberg und Sachsen besser da als Rheinland-Pfalz und Brandenburg?
Warum sind die Kinder in Bayern klüger als in NRW?

Alles Statistik-Probleme oder Ausnahmen?

Im konkreten Einzelfall kann die SPD immer besser sein als die CDU.
Aber auf lange Sicht hat CDU-Politik noch jeden Vergleich gewonnen.

Das mag anderen politischen Kräften nicht passen, aber wenn wir ehrlich sind, gilt seit der Gründung der Bundesrepublik:
Bürgerliche und verantwortungsvolle Politik stärkt!

Darum:
Nicht weil die Elbe tiefer werden soll,
nicht weil mehr gespart werden muss,
nicht weil Christoph Ahlhaus toll ist,
sollte man die CDU wählen.

Sondern einfach, weil sich CDU-Politik langfristig bewährt hat.

Deshalb: Gerade jetzt – CDU!

Ein Beitrag der Liberalen Hochschulgruppe.

Am 20. Februar ist Wahl in Hamburg. Wir finden: Die FDP gehört zurück in die Bürgerschaft…

  • weil die FDP als einzige Partei für ein vielfältiges Schulsystem und für den freien Elternwillen steht.
  • weil die FDP in Zeiten eines knappen Haushalts keine Wahlversprechen macht, die sie nicht halten kann, sondern konkrete Vorschläge für eine Reduzierung der Staatsausgaben vorbringt.
  • weil die FDP mehr Sicherheit durch eine personell gut ausgestattete Polizei statt durch immer neue freiheitseinschränkende Gesetze und ausuferende Überwachung schaffen will.
  • weil die FDP als einzige Partei Wirtschaftspolitik für den Mittelstand statt für große Unternehmen macht.
  • weil die FDP mit einer Liste junger Kandidaten auf einen Neuanfang in Hamburg setzt.
  • weil nur die Liberalen eine SPD-Alleinregierung oder Rot-Grün verhindern können.

Mehr zu den Kandidaten und zum Programm der Hamburger FDP gibt es unter neustart.fdphamburg.de.

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