Die Statistiken hat der buc.blog schon einmal erwähnt:

560 Arbeitsplätze
90.000 Medieneinheiten in gedruckter und elektronischer Form
2.355 juristische Zeitschriftentitel

Campusweit lizenziert sind namhafte juristische Online-Datenbanken wie „Beck-Online“, „LexisNexis“, „Westlaw International“, „Juris“, „Makrolog“ und „HeinOnline“. Und ein mehrköpfiges Team ist auch am Start.

Aber das ist immer noch nicht genug?

Immer wieder dringen Beschwerden an meine Ohren. Wir sind uns alle einig, dass unsere Bib echt klasse ist, aber irgendwas gibt es immer auszusetzen. Mal ist es zu laut, dann fehlen die richtigen Bücher und ein andernmal stimmt das Klima nicht. Mit dem Klima habe ich selbst noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber das könnte auch daran liegen, dass ich den Hamburger Sommer noch nie miterlebt habe.

Auch das begrenzte  EVP-Arbeitsplatz-Angebot soll ja schon bald behoben werden.

Über die Bücher habe ich mich aber auch schon geärgert. Einmal ist es mir passiert, dass mir ein Buch während der Mittagspause vom Tischchen wegstibitzt worden ist. Das hat mich schon sehr gewurmt. Ich habe mir das Buch dann gekauft und bin in meinem Leid versunken – 40 min durch Boysen Mauke verschwendet – Wir haben doch sowieso schon so wenig Zeit!

Allen, die in schonmal in der gleichen Situation waren, kann ich folgendes wärmstens ans Herz legen:

Der Bibliothekarius: Martin Vorberg @ law-school.de oder auch die Online-Bestell-Funktion

Klingt einfach, ist auch so! Ich selber bin auch erst jetzt das erste Mal dazu gekommen. Ich glaube, er freut sich sehr, wenn ihn tagsüber mal jemand ganz oben in seinem zugegebenermaßen etwas entlegenen Office mal besuchen kommt. Man denkt halt an sowas eigentlich immer nur, wenns schon brennt und man das Buch jetzt gerade braucht – und dann sowas bestellen und so – das ist viel zu aufwändig. Aber ich möchte trotzdem mal dazu aufrufen, des Herrn Vorbergs Türe einzurennen. Büchervorschläge werden sofort wahrgenommen und in 2-3 Tagen steht das angeforderte Buch dann in der Bibliothek, bereit zur Nutzung. Selbst wenn man es selber vielleicht nicht mehr braucht, kann man sich immerhin damit trösten, einen guten Dienst getan zu haben, denn das Buch steht ja dann für den nächsten Jahrgang bereit, der sicher ähnliche Probleme haben wird und wer weiß besser was wir brauchen als wir selbst?

In diesem Sinne, ich habe es schon getan, nun bestellt auch ihr!

Abschließend möchte ich noch kurz eine erst ‚kürzlich‘ durchgeführte Veränderung in der Bibliothek ansprechen – Die Trennwände.

Nervige Platzunterteiler, die mich in meiner Freiheit berauben, in 3 Ordnern, 4 Lehrbüchern und 6 Gesetzen zu lesen oder großartige Teiler, die diese fiesen Doktoranden endlich behindert, 2 Plätze zu nutzen, obwohl ihnen nur einer zusteht?

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