Das neue Drucksystem Xprint ist toll. Leider hat es zwei Macken: Es funktioniert noch nicht so richtig und irgendwie weiß niemand, wie man es bedient. Was das System leider wiederum nicht so toll macht.

Hier ein kleines, abr hoffentlich verständliches und vollständiges Walkthrough:

1. Tastenkombination STRG + P drücken. Es erscheint dann das folgende Fenster, bei dem man im Menü einen Drucker namens BUC-Xprint auswählen kann (gibt’s noch nicht an allen Rechnern). Den Druckauftrag dann konfigurieren und mit ‚OK‚ bestätigen.

2. Es erscheint dann ein Fenster (warten!), in dem man seine fünfstellige Kennzahl (nicht die Matrikelnummer!) eingeben muss. Sie findet sich auf der Kopierkarte vorne links oben. Genau: vorne links oben. Ein Klick auf das grüne Häkchen macht die Sache perfekt.

3. Dann auf zu einem Kopierer deiner Wahl. Wichtig: Nicht den Bildschirm am Drucker beachten, sondern nur das Kartenlesegerät bedienen: Karte rein (warten!), ‚‚-Taste, ‚√‘-Taste, ‚Druck‘-Taste (Druckersymbol mit Papier). Die Lesegeräte unterscheiden sich leider. Näheres hier.

4. Et voilà! Gar nicht so schwer. Das Tolle ist, dass man jetzt unabhängig vom Druckauftrag an jedem Drucker im ganzen Haus drucken kann – keine Warteschlangen an den Druckern mehr!

P.S.: Wer weiß, wie die Treiberinstallation auf dem eigenen PC funktioniert? Angeblich hakt’s noch bei Rechnern mit Vista.

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Zur Erinnerung:

Heute Abend findet um 19:00 Uhr im Auditorium das Streitgespräch des Bucerius Law Journal statt. Thema ist die Privatisierung der Deutschen Bahn. Es sprechen Jürgen Basedow vom Max-Planck-Institut Hamburg, Hubertus Gersdorf von der Uni Rostock und Michael Fehling (buc.blog berichtete).

Zur Einstimmung:

Bei der Deutschen Bahn kann es billiger sein, eine Fahrkarte für eine längere als die tatsächlich bereiste Strecke zu kaufen, berichtet Focus Online (via lawblog).

Die heutigen Campusnews waren ein echter Lesegenuss, der mich analog zum Spam-Eintrag zu einem kleinen Best-of inspiriert hat. Ich will einfach nur ein paar Zitate für sich sprechen lassen.

„Da wir Wert auf Transparenz legen, wollen wir die Entscheidungen im Kontext der Hochschule insgesamt erläutern.“

„…gemütlichen Grillfest auf dem Campus…“

„Es ist jedoch wichtig, sich rechtzeitig einen Überblick über alle Bewerbungsmöglichkeiten zu verschaffen.“

„BEER, Vodka, soft drinks and two free cocktails per person (CAIPIRINIAS).“

„…Experten-Interview mit Professor Weitemeyer zum Thema ‚Finanzierungstransparenz von Patientenorganisationen’…'“

„!!! ZUGREIFEN – BEZAHLEN – WOHLFÜHLEN !!!“

„Anschließend gibt es eine Siegerehrung, und wir lassen den sportliche Abend bei einem leckeren Empfang mit Obstsalaten, Fitnessschorlen und anderen Köstlichkeiten im Foyer des Auditoriums gebührend ausklingen.“

„Mitarbeiter/Doktoranden-Team“ — „Professoren und Mitarbeiter Team“

„Im Anschluss an die Podiumsdiskussion können die Gespräche bei Brezeln und Wein fortgesetzt werden.“

„Die Teilnahme an der Veranstaltung ist obligatorisch.“

„…bei Sekt und anschließendem Mittagessen…“

„Three security guards will be in place at the gate and on the property
itself.“

(Idee von Gilles Tran.)

Das Professorenbewertungsportal meinprof.de war ja schon öfter wegen Persönlichkeitsrechts- und Datenschutzproblemen in der Kritik und stand auch schon vor Gericht. Die Seite erfreut sich aber großer Beliebtheit: Fast 300.000 abgegebene Bewertungen sprechen für sich. Trotz hochschuleigener Evaluationsfunktion haben tatsächlich ein paar Leute Bewertungen zu BLS-Profs abgegeben. Ich halte das für eine weniger gute Idee — die Evaluation im Intranet ist differenzierter, persönlicher und weniger missbrauchsanfällig. Und sorgt so schon für genug Ärger.

Apropos Intranet: Heute ist das magische Datum, nicht vergessen!

Ich sehe gerade, dass die Leute auf der Suche nach den Ergebnissen über Google auf diese Seite kommen. Versprochen: Ergebnisse gibt es morgen an dieser Stelle, ich gehe jetzt aber erst mal auf die Party.

UPDATE vom Sonntagnachmittag: Das Orgateam verbringt den Tag verständlicherweise im Bett, ich bitte die werten Google-Benutzer um Geduld.

Nicht nur im buc.blog beschäftigt man sich mit der Frage, wie das mit Ostern eigentlich rechtlich zu bewerten ist: Während hier die erbrechtliche Situation behandelt wurde, geht es im law-blog (sic!) um das Recht am eigenen Bild.

Kaum schau ich mal ein paar Wochen nicht auf YouTube vorbei, haben die Kollegen von Telejura schon wieder eine ganze Menge neuer Jura-Videos prouziert (buc.blog berichtete). Besonders schön fand ich den Fall mit den Mozart-Noten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob unser Mr. BGB Professor F. die hier angebotene Falllösung so 100% unterschreiben würde.

Und nein, von Niederle-Skripten rate ich ausdrücklich ab.