Dezember 2008


Besser spät als nie:

1. Die neue Ausgabe des Bucerius Law Journal ist online.

2. Frohe Weihnachten!

Wie cool ist das denn bitte?

Am Freitag, 9. Januar 2009, findet ab 12.30 Uhr im Moot Court ein Symposium zum Thema „Richterrecht zwischen Gesetzesbindung und Rechtsgestaltung“ statt.

12.30 Uhr – Begrüßung durch Prof. Dr. Dres. h.c. Karsten Schmidt, Präsident der Bucerius Law School

12.35 Uhr – Offene Podiumsdiskussion zum Thema ‚Richterrecht als (un)vermeidliches Übel, anmaßende Praxis oder rechtsautonome Vernunft’ mit

Frau Ingrid Schmidt, Präsidentin des BAG,
Prof. Dr. Günter Hirsch, Präsident a.D. des BGH,
Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Vizepräsident des BVerfG

14.00 Uhr – Pause

14.20 Uhr – Vortrag Prof. Dr. Christian Bumke zum Thema ‚Verfassungsrechtliche Grundlagen und Grenzen des Richterrechts’

15.10 Uhr – Vortrag Prof. Dr. Matthias Jestaedt zum Thema ‚Methodische Disziplinierung des Richterrechts’

16.00 Uhr – Pause

16.20 Uhr – Vortrag Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D.  zum Thema ‚Rechtsphilosophische Disziplinierung des Richterrechts: Die Idee des Rechts’

17.10 Uhr – Vortrag Prof. Dr. Eduard Picker zum Thema ‚Rechtsdogmatische Disziplinierung des Richterrechts’

18.00 Uhr – Ende der Veranstaltung

Interessenten melden sich bitte verbindlich an bei ursula.vogeler@law-school.de.

Ich bin dabei. So viel  geballte juristische Prominenz lasse ich mir nicht entgehen.

Wundervoll: Studenten, die in Bundesministerien Praktika absolvieren, sollen 300 Euro pro Monat bekommen.

Ist auch an der Zeit. Die Diskrepanz zur Großbude (im Extremfall mehrere Hundert Euro plus Wohnung), auch bei zugegebenermaßen ruhigerer Kugel in der Amtsstube, ist bei der Wahl des Praktikumsgebers oft ausschlaggebend.

Via lawblog.

Nachdem ich ja schon den ersten Geburtstag dieses Blogs vor bald einem Monat verpasst habe, lasse ich jetzt doch noch einmal die Korken knallen gebe ich eine Runde Brezeln aus:

brezel

Das da unten war nämlich der zweihundertste Beitrag. Danke an alle Leser und Mitschreiber, ihr seid toll! Jajaja, Metacontent ist verboten. Ich darf das aber, weil Auslandstrimester.

Brezeln von Giorgio Cardellini, CC-BY-NC-ND 2.0.

Die französische Revolution verursachte eine kosmetische Wende.
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Heute erscheint die neue Augabe der Politik & Gesellschaft!

abgeschminkt

Nein, es geht nicht um Schminke. Gut, am Rande schon, aber die Themen sind in den Rubriken Welt, Europa, Deutschland, Hamburg und Campus wieder weit gestreut.

Wie kann es sein, dass die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt es nicht schafft, eine Müllentsorgung zu organisieren?

Sehr beeindruckend sind in dieser Ausgabe wieder die Interviewpartner: Cem Özdemir, Roman Herzog und Marino Freistedt (MdHB). Barack Obama hat zwar nicht mit der PuG gesprochen, die Redaktion hat ihm aber zugehört und sich die Frage gestellt, ob hinter der der Fassade des beeindruckenden Redners auch ein fähiger Politiker steckt.

Es gibt keine rationalen Gründe aus denen »der Chinese«, »der Russe« oder »der Burmese« als per se demokratieunfähig bezeichnet werden könnte.

Auch sonst sind die Themen weit gestreut: Bildungspolitik in Hamburg, EU-Subventionen auf Sizilien und Flashmobs in New York. Der Verkauf beginnt heute, immer in der Mittagspause ist eine Ausgabe für zwei Euro in der Mensa und im Café zu haben.

Keine andere Ursache gibt es Kirchen zu bauen, als mögen Christen zum Beten zusammen kommen … wenn diese Ursache aufhört, sind die Kirchen abzureißen.

Hier geht’s zur Vorschau.

Jaja, zugeworfene Stöckchen sollte man nicht aufheben und wild um sich werfen. Ich habe es trotzdem gemacht – auf Facebook:

Rules:
* Get the book nearest to you. Right now.
* Go to page 56.
* Find the 5th sentence.
* Write this sentence as status.
* Copy these instructions as commentary of your sentence.
* Don’t look for your favourite book or your coolest but really the nearest.

Und prompt kamen die Antworten:

This Section does not have the effect of subordinating a prior security interest deemed by Section 75 to be registered pursuant to this Act.

Peraltro, il caso tedesco non è affatto isolato. (However, the German case is not really isolated.)

This allegation of negligence indicates the plaintiff’s uncertainty whether the claim is under the basic torts law of Louisiana Art. 2315, or under Art. 177…

Ach ja, Bucerianer am Ende des Auslandstrimesters…

Dann aber, unerwarteterweise:

Sometimes finding the right balance is relatively easy.
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P. studiert gerade am Willamette University College of Law in Salem, Oregon. Scheint ganz nett zu sein da.