Juli 2009


Wenn man anfängt eine Arbeit zu schreiben, heißt es zwei Dinge zu tun:

  1. Bücher zu finden und in eine Liste einzufügen
  2. Eine Gliederung zu entwerfen und erste Gedanken darin einzufügen (immer gleich mit entsprechender Fußnote!)

Citavi (buc.blog berichtete) kann das offenbar beides, ich habe mich bisher nur mit ersterem vertraut gemacht. Wenn man also ein Buch gefunden hat und gleich erst einmal erfassen will, klickt man auf „Neu“. Es erscheint das Fenster „Dokumententypen“.

Für unsere Zwecke gibt es folgende:

  • „normale Bücher“ (Lehrbücher, Dissertationen, etc.) sind „Monografien“.
  • „Festschriftenaufsätze“ erfasst man über „Sammelwerk“.
  • Zeitschriftenaufsätze
  • Normen (insbesondere EG-Richtlininen)
  • Kommentarbeiträge
  • Gesetzesbegründungen u.ä.

Dann gibt man oben rechts die ISBN ein und voilà! alle Felder füllen sich von selbst.

Unter „Recherchieren“ kann man die zu durchsuchenden Bibliotheken auswählen (BLS, Stabi, etc.)

Unter „Zitation“ muss man die eigene Zitierweise zusammenbasteln. Man kann auch einfach unter „Rechtswissenschaften“ den Stil „Byrd/Lehmann“ auswählen – das ist das Standardwerk, das von JuS und NJW empfohlen wird.

Unter „Projektübergreifende Optionen“ wählt man ebenfalls die passenden Bibs aus.

Wer wie ich gerne Kurzzitate à la „Looschelders AT, Rn. 74f.“ verwendet, kann von mir einen entsprechenden Zitationsstil per Mail bekommen, den die netten Schweizer von Swiss Academic Software mir mal eben maßgeschneidert haben. Dafür an dieser Stelle schonmal ein herzliches Merci vielmals!

Muss nur kurz was kopieren. Danke
.

Was um Himmels Willen bezwecken Rundmailschreiber mit diesem Buch-such-Zusatz? Glauben sie, der Besitzer rücke das Buch nicht heraus, wenn man mal etwas „länger“ kopieren oder gar das Buch für ein Stündchen behalten wollte? Hat der Besitzer eines Buchs etwa das Vorrecht, so lange darin zu lesen wie er will? Es ist mir ein Rätsel – ich finde den Satz mittlerweile fast so schlimm wie first come first serve

Eine Sache, die man hier schon ewig mal hätte diskutieren sollen: Was haltet ihr, liebe Kommilitonen davon, das Staatsexamen vor den Schwerpunkt zu ziehen? Klingt komisch, wird aber – bei einer entsprechenden Änderung des HmbJAG – angedacht.

So sieht der status quo aus: Nach dem Grundstudium und dem Auslandstrimester folgt das Schwerpunktjahr, das mit dem „universitären Teil“ der „Ersten Prüfung“ und dem „Baccalaureus Legum“ abschließt. Es folgt das EVP als Vorbereitung auf den „staatlichen Teil“.

De lege ferenda liefe das Studium wie folgt: Nach dem Grundstudium geht man wie gehabt ins Ausland, danach geht es gleich ins EVP. Im  Februar absolviert man die staatlichen Prüfungen fürs Staatsexamen, wonach es mit dem Schwerpunkt erst losgeht. Seinen Abschluss bekommt man dann nach der mündlichen Schwerpunktsprüfung ein Jahr später.

Vorteil des Reformvorhabens ist es, dass man im Schwerpunkt quasi wie in einem Masterprogramm alle Freiheiten hat und sich voll auf die Sache konzentrieren kann – momentan ist das Schwerpunktjahr durch die großen Scheine ja  doch etwas belastet. Ich selbst muss das mit dem „EVP I“ jedoch ernst nehmen und brauche gerade direkt nach dem Ausland erst einmal die Chance, mich wieder einzudenken. Gerade bei Dingen wie Schuldrecht und Strafrecht AT habe ich das Gefühl, dass man einfach ein bisschen Zeit braucht, um diese Dinge zu verstehen. Nach drei Jahren Examen zu machen, wäre für mich undenkbar. Gut, die großen Scheine haben wir auch geschafft, aber die sind von der Stoffbreite her ein Witz gegen die Examensklausuren.

Deswegen bin ich erst einmal ein Verfechter der momentanen Situation – oder?

Es gibt ja jetzt auch eine Campuslizenz für Citavi. Hat das jemand schon mal benutzt? Ich habe für den Blog schon ein paar erste Schritte versucht, die ich demnächst hier zusammengefasst veröffentlichen möchte. Vielleicht kann mir da ja jemand unter die Arme greifen.

Leider schon mal vorab: Ich kann den Nutzen des Programms für uns nicht sehen. Sehr cool ist zwar die Funktion, das Programm mit den Hamburger Bibliotheken zu verlinken. Bisher noch nicht hinbekommen habe ich jedoch die richtige Darstellung des Literaturverzeichnisses (Autoren in die linke Spalte, Literaturverzeichniseintrag endet mit „Zitiert als: #Kurzzitat„). Zumindest das hatte ich mir von dem Programm jedoch erhofft.

Die Kindertagesstätte an der Bucerius Law School (buc.blog berichtete) hat jetzt auch einen eigenen Werbefilm (wie auch schon das MLB-Programm).

Der Film ist wirklich sehr – nun ja – schnuckelig. Ich freue mich schon über die aufgeregten Diskussionen, wenn die ersten Gerüchte über einen Werbefilm für die Hochschule selbst laut werden.

Nur nochmal als Erinnerung: Wer noch keine PuG hat, kann sich im „Verkaufsautomaten“ im Schließfachraum noch eine abholen!

Schmidt

buc.blog drückt allen Bewerbern, die in diesen Tagen auf den Abschluss des Bewerbungsverfahrens warten, fest die Daumen!

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